Ein Sohn liegt in den Armen seines Vaters, er ist nach Hause zurückgekehrt. Er wird mit offenen Armen empfangen, das hatte er nicht verdient. Auf der rechten Seite guckt ein Mann – vielleicht sein Bruder – auf die Begegnung und wirkt distanziert, vielleicht skeptisch. Oder ist er doch jemand anderes? Denn es gibt noch einen sitzenden Mann, der seine Hand ergriffen an sein Herz hält – wie ein Zöllner, der die Gnade Gottes sucht. Dann ist der vermeintliche Bruder vielleicht doch zugleich wie der Pharisäer, der dankbar ist, nicht so geendet zu sein, wie der Sohn. Mehr zu den beiden Charakteren gibt es im Gottesdienst mit Abendmahl am Sonntag um 09:30. Musikalisch werden wir unterstützt von Hans Garon. (Das Gemälde stammt von Rembrandt; 1666/69)


